Die Theresienmesse in B-Dur von Joseph Haydn, Hob XXII:12, gehört zu seinen sechs späten Messen, die er jeweils zum Namenstag (8. September) von Fürstin Maria Josepha Hermenegilde Esterházy de Galanthe, geb. von und zu Liechtenstein, komponierte. Die Gemahlin von Nikolaus II Fürst Esterházy war seine große Förderin. Später war sie Mäzenin Beethovens, der seine Missa Solemnis für sie schrieb.
Das Werk entstand im Jahr 1799. Die Uraufführung fand mit kleinem Orchester am 8. September 1799 in der Bergkirche zu Eisenstadt statt. Ein halbes Jahr später gab es eine Aufführung in Gegenwart von Kaiserin Marie Therese, der Gemahlin von Franz II./I., was eine mögliche Erklärung für den volkstümlichen Beinamen sein könnte.