Missa velociter currit, KV 43

Johann Joseph Fux (ca 1660-13.2.1741)

Der Bauernsohn aus der Nähe von Graz studierte ebendort und in Ingolstadt, wurde Organist am Schottenstift, wodurch auch der Hof auf ihn aufmerksam wurde.

Er avancierte zu einem überaus fleißigen „Hof-Compositeur“ seiner Epoche: Nicht nur für seine Orchesterwerke und zahlreiche Sonaten für Klavier-, Streich- und Blasinstrumente war er berühmt, sondern vor allem für seine Kirchenmusik. So sind ca 50 Messen überliefert, 3 Requien, 10 Oratorien, weiters viele Litaneien, Vespern, Gradualien, Psalmen, Hymnen und weitere geistliche Werke. An weltlichen Werken sind besonders seine 18 Opern erwähnenswert.

Er bekleidete im Laufe seines Lebens so wichtige Posten wie den des Kapellmeisters im Stephansdom, Vizekapellmeister an der Hofmusikkapelle und später deren Hofkapellmeister. Er starb 81-jährig kinderlos.

Seine Missa velociter currit ist eine kurze, lebendige Komposition für 4 Solostimmen, gemischten Chor und kleines Orchester.